Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in gesucht

Stellenausschreibung IKTf

Die Stiftung für Kultu­relle Weiter­bildung und Kultur­be­ratung sucht ab sofort eine/n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) mit inhalt­lichem Schwer­punkt auf Kultur­so­zio­logie.

Vergütung: E 13 TV‑L
Besetzbar: ab sofort
Kennzahl: 05/21
Arbeitszeit: 30 Wochen­stunden
befristet bis 31.12.2022 (eine langfristige Verste­tigung ist angedacht) 

Die Haupt­auf­ga­ben­ge­biete der ausge­schrie­benen Stelle liegen in der inhalt­lichen und organi­sa­to­ri­schen Mitver­ant­wortung für vor allem quanti­tative Forschungs­pro­jekte des Instituts für Kultu­relle Teilha­be­for­schung (IKTf) mit Schwer­punkt „Kultu­relle Teilhabe“. Dies bedeutet im Detail im Zusam­men­spiel mit den weiteren wissen­schaft­lichen Mitarbeiter*innen/Forschungsprojekten des IKTf:

Ihr Aufga­ben­gebiet:

  • Konzeption, operative Vorbe­reitung und Projekt­steuerung einer alle zwei Jahre statt­fin­denden quanti­ta­tiven Bevöl­ke­rungs­be­fragung in Berlin mit Schwer­punkt „Kultu­relle Teilhabe“ inklusive Zeit- und Kostenplan sowie Beauf­tragung und Koordi­nation eventuell einge­setzter Dienstleister*innen
  • Konzeption, operative Vorbe­reitung und Projekt­steuerung von regel­mä­ßigen quanti­ta­tiven Befra­gungen von Kultur- und Freizeit­ein­rich­tungen zum Status quo aktueller Themen­stel­lungen (z.B. Diversitätsentwicklung)
  • Wissen­schaft­liche Evaluation und Begleit­for­schung zu Förder­pro­grammen und Modell­pro­jekten von Kultur- und Freizeit­ein­rich­tungen in Berlin, die auf eine breite kultu­relle Teilhabe der Bevöl­kerung abzielen
  • Wissen­schaft­liche Auswertung, Inter­pre­tation und adres­sa­ten­ori­en­tierte Aufbe­reitung von empiri­schen Forschungs­er­geb­nissen für Kultur­po­litik, ‑verwaltung und ‑einrich­tungen sowie Forschung in Form von wissen­schaft­lichen Ergeb­nis­be­richten und Publi­ka­tionen (Deutsch, Englisch)
  • Erarbeitung und Umsetzung von Konzep­tionen, insbe­sondere Metho­den­kon­zep­tionen im Bereich der empiri­schen Sozial­for­schung, Kultur­so­zio­logie und Kulturstatistik
  • Weitere Ausge­staltung des Forschungs­be­reichs „Kultur­so­zio­logie“, bspw. durch Initi­ierung von eigenen Forschungs­pro­jekten, Mitarbeit in Forschungskooperationen
  • Erstellung von wissen­schaft­lichen Ergeb­nis­be­richten und Publi­ka­tionen (Deutsch, Englisch)
  • Beratung von Kultur­po­litik, ‑verwaltung und ‑einrich­tungen, Erarbeitung von schrift­lichen Hilfe­stel­lungen für deren praktische Arbeit (Leitfäden, Arbeits­hilfen etc.)
  • (Inter­na­tionale) Vernetzung des Forschungs­be­reichs „Kultu­relle Teilhabeforschung“
  • Erarbeitung von Projekt­an­trägen, Einwerben von Dritt­mitteln für Forschungsprojekte
  • Konzeption und Durch­führung von Forschungs­ta­gungen, Arbeits­treffen, Workshops
  • Akquise, Anleitung und Koordi­nation von Wissen­schaft­lichen Hilfs­kräften und Freien Mitarbeiter/innen
  • Die Bereit­schaft zu (inter­na­tio­nalen) Dienst­reisen wird erwartet

Formale Anfor­de­rungen:

  • Magister, Master oder vergleich­barer Quali­fi­kation abgeschlos­senes wissen­schaft­liches Hochschul­studium – vorzugs­weise in den Fachge­bieten Sozial­wis­sen­schaft (insb. Kultur­so­zio­logie, Sozio­logie, Politikwissenschaft)
  • Einschlägige Berufs­er­fahrung im Bereich der umfra­ge­ba­sierten Forschung

Sie bringen mit:

  • Sehr hohe fachliche Kompetenz in den Bereichen quanti­tative empirische Sozial­for­schung, Kultur­so­zio­logie, Soziale Ungleichheitsforschung
  • Sehr hohe fachliche Kompetenz in Bezug auf quanti­tative Forschungs­me­thoden (v.a. Erstellen von Frage­bögen, Forschungs­design, Durch­führung von Befragungen)
  • Sicherer Umgang mit Statis­tik­software und Syntax-Program­mierung (vorzugs­weise in Stata)
  • Einschlägige Erfah­rungen mit multi­va­riaten, inferenz­sta­tis­ti­schen Verfahren
  • Sehr gute Kennt­nisse und ausge­wiesene praktische Erfah­rungen im Bereich Projekt­ma­nagement bezogen auf Forschungsprojekte
  • Forschungs- und Publi­ka­ti­ons­leis­tungen, auch in praxis­ori­en­tierten Texten für Nicht-Fachpublika
  • Koope­ra­tiver und teamori­en­tierter Arbeitsstil
  • Kommu­ni­ka­ti­ons­fä­higkeit, Selbst­stän­digkeit und Eigeninitiative
  • Aufge­schlos­senheit, Verant­wor­tungs­be­reit­schaft und Belastbarkeit
  • Diver­si­täts­kom­petenz, Sozial­kom­petenz, Teamfä­higkeit, Flexi­bi­lität und Lösungsorientierung
  • Sicherer Umgang mit MS Office (v. a. Word, Excel, Outlook und PowerPoint)
  • Sehr gute Deutsch und Englisch­kennt­nisse in Wort und Schrift

Außerdem freuen wir uns über:

  • Erfah­rungen mit umfra­ge­ba­sierter Forschung zur Kultu­rellen Teilhabe
  • Erfah­rungen mit quali­ta­tiven Forschungs­me­thoden (v.a. Leitfa­den­in­ter­views, quali­tative Inhaltsanalyse)
  • Erfahrung in der praxis­ori­en­tierten Evalua­ti­ons­for­schung (formative, summative)
  • Fachliche Kompetenz und praktische Erfah­rungen in Kultur­po­litik und Kulturmanagement
  • Erfah­rungen bei der Einwerbung, Durch­führung und Abrechnung von Drittmittelprojekten
  • Identi­fi­zierung mit den Zielen und dem Leitbild des IKTf (siehe www.iktf.berlin)

Wir bieten:

  • Ein kolle­giales und wertschät­zendes Arbeits­umfeld mit flachen Hierarchien
  • Vielfältige und spannende Arbeit in einem in einem schlag­kräf­tigen, kleinen Team
  • Flexible Arbeits­zeiten nach Gleitzeitmodell
  • Möglichkeit zur mobilen Arbeit
  • Die Möglichkeit zu stellen­be­zo­genen Weiterbildungen
  • Einen Arbeits­vertrag mit Vergütung nach TV‑L
  • Betrieb­liche Altersvorsorge

Anfor­de­rungs­profil und Weiteres:

Die detail­lierten fachlichen und außer­fach­lichen Anfor­de­rungen und Kompe­tenzen sowie deren Ausprägung können dem Anfor­de­rungs­profil, welches auf Anfor­derung übersandt wird, entnommen werden (siehe Ansprech­part­nerin). Es ist Bestandteil der Stellen­aus­schreibung und damit Grundlage für die Auswahl­ent­scheidung.  Für die Stiftung für Kultu­relle Weiter­bildung und Kultur­be­ratung hat eine diskri­mi­nie­rungs­sen­sible Arbeits­um­gebung hohe Priorität. Wir streben an, die gesell­schaft­liche Vielfalt (Diver­sität) der Stadt auch innerhalb des Teams wider­zu­spiegeln. Wir begrüßen deshalb ausdrücklich Bewer­bungen von Personen, die von Diskriminierung(en) betroffen sind. Das Berliner Landes­gleich­stel­lungs­gesetz findet Anwendung. Wir fördern aktiv die Gleich­stellung aller Mitarbeiter*innen. Personen mit einer anerkannten Schwer­be­hin­derung oder einer dieser gleich­ge­stellten Behin­derung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berück­sichtigt. Wir bitten, auf eine Schwer­be­hin­derung ggf. bereits in der Bewerbung hinzu­weisen. Gerne kommen wir mit Ihnen darüber ins Gespräch, was wir tun können, um noch vorhan­denen Barrieren abzubauen.

Ihre Bewerbung:

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Anschreiben, tabel­la­risch abgefasstem Lebenslauf und relevanten Zeugnissen – vorzugs­weise als zusam­men­hän­gende PDF-Datei (max. 5 MB) – bis zum 10.03.2021 an: jobs@iktf.berlin

Die Vorstel­lungs­ge­spräche sind für die 9. / 10. KW vorgesehen.

Bitte richten Sie etwaige Rückfragen ausschließlich per Mail an: jobs@iktf.berlin.

Ansprech­partner für Fragen zum Aufga­ben­gebiet und zum Bewer­bungs­ver­fahren: Ulrike Wollkopf

Daten­schutz:

Wir verar­beiten Ihre Daten auf der Basis von Art. 6 Abs. 1 lit. b EU-DSGVO, die Sie uns im Rahmen Ihrer Bewerbung übersandt haben, um zu prüfen, ob Ihre fachlichen Quali­fi­ka­tionen für die ausge­schriebene Stelle geeignet sind. Wir nutzen Ihre Infor­ma­tionen lediglich für das Bewer­bungs­ver­fahren und überführen diese bei einem Vertrags­schluss in Ihre Perso­nalakte. Falls es nicht zu einer Überein­kunft kommen sollte, werden Ihre Infor­ma­tionen spätestens drei Monate nach Besetzung der Stelle gelöscht. Wir werden Ihre Bewerber*innen-Informationen für keine anderen Zwecke verwenden als für die Durch­führung des Bewer­bungs­ver­fahrens. Sie können uns die weitere Speicherung Ihrer Daten im Wege einer Einwil­ligung gestatten, wenn sie für spätere Stellen­aus­schrei­bungen genutzt werden sollen. In diesem Falle teilen Sie uns dies bitte mit.

Stiftung für kultu­relle Weiter­bildung und Kultur­be­ratung
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