Referent*in/Berater*in für Antidis­kri­mi­nierung gesucht

Stellenausschreibung Diversity Arts Culture

Die Stiftung für Kultu­relle Weiter­bildung und Kultur­be­ratung – Stiftung öffent­lichen Rechts sucht ab sofort eine*n

Referent*in/Berater*in für Antidis­kri­mi­nierung bei Diversity Arts Culture – Berliner Projektbüro für Diver­si­täts­ent­wicklung (m/w/d)

Vergütung: 13 TV‑L, befristet bis Ende 2022, eine Verlän­gerung wird angestrebt
Besetzbar: ab sofort
Arbeitszeit: 30–35 h/Woche                                                     
Kennzahl: 06/2021

Ihre Aufgaben:

  • Aufbau des Bereichs Antidis­kri­mi­nie­rungs­be­ratung bei Diversity Arts Culture
  • Beratung und Begleitung von Ratsu­chenden in Diskri­mi­nie­rungs­fällen nach dem AGG und LADG
  • Recherche und Einar­beitung in unter­schied­liche Themen, die mit der Situation der Ratsu­chenden in Zusam­menhang stehen
  • Konzeption und Durch­führung von Inter­ven­tionen (Verfassen von Beschwer­de­briefen, Begleitung zu Gesprächsterminen)
  • Vernetzung und Zusam­men­arbeit mit anderen Beratungsstellen
  • Konti­nu­ier­liche Weiter­ent­wicklung des Beratungs­an­gebots (Erreichen margi­na­li­sierter Zielgruppen, Abbau von Zugangs­bar­rieren, etc.)
  • Kolle­giale Fallbe­ratung und Wissenssicherung
  • Dokumen­tation der Diskriminierungsfälle
  • Mitge­staltung und Weiter­ent­wicklung der Organi­sa­tions- und Verwal­tungs­struktur der Antidiskriminierungsberatung
  • Mitarbeit in der ÖA zur Bewerbung der Beratungsangebote

Formale Anfor­de­rungen:

  • abgeschlos­senes Hochschul­studium im Bereich Soziale Arbeit/Sozialpädagogik, Psycho­logie oder Rechts­wis­sen­schaften bzw. anderen verwandten Geistes- oder Sozial­wis­sen­schaften oder vergleichbare Qualifikation
  • Erfahrung im Bereich der psycho­so­zialen Antidiskriminierungsberatung

Kernkom­pe­tenzen / Sie bringen mit:

  • Weiter­bildung im Bereich Antidis­kri­mi­nie­rungs­be­ratung bzw. die Bereit­schaft diese nachzuholen
  • Verständnis von Diskri­mi­nierung als gesellschaftliches/strukturelles Problem von Machtverhältnissen
  • Vertiefte Kennt­nisse über aktuelle wissen­schaft­liche Diskurse und Theorien in Bezug auf unter­schied­liche Diskri­mi­nie­rungs­ver­hält­nisse und Intersektionalität
  • Vertiefte Expertise zu den Diskri­mi­nie­rungs­di­men­sionen Rassismus und/oder Ableismus
  • Kennt­nisse des AGG, LADG und angren­zender relevanter Rechts­ge­biete sowie deren Anwendung
  • Bereit­schaft zur Ausein­an­der­setzung mit der eigenen gesell­schaft­lichen Positionierung
  • Grund­kennt­nisse des Berliner Kultur­be­triebs bzw. Interesse sich in diesen Themen­be­reich einzuarbeiten
  • Erfah­rungen im Projektmanagement
  • Kennt­nisse der gängigen MS-Office Produkte sowie gute allge­meine EDV-Kenntnisse
  • Verant­wor­tungs­be­reit­schaft
  • Engagement und selbständige Arbeitsweise
  • Freude an der Zusam­men­arbeit mit anderen Menschen
  • Erfahrung im Umgang mit hetero­genen Teams und einer konsens­ori­en­tierten Arbeitsweise
  • Wertschät­zender und konstruk­tiver Kommu­ni­ka­ti­onsstil; Fähigkeit zum Zuhören und Raum geben

Außerdem freuen wir uns über:

  • Erfahrung im Kulturbereich
  • Erfahrung in der Arbeit mit öffent­lichen Mitteln
  • Englisch­kennt­nisse oder Kennt­nisse einer anderen Fremdsprache

Die detail­lierten fachlichen und außer­fach­lichen Anfor­de­rungen und Kompe­tenzen sowie deren Ausprägung können dem Anfor­de­rungs­profil für die Stelle, welches auf Anfrage gerne übersandt wird, entnommen werden. Es ist Bestandteil der Stellen­aus­schreibung und damit Grundlage für die Auswahlentscheidung.

Wir bieten

  • Einen Arbeits­vertrag mit Vergütung nach 13 TV‑L
  • Betrieb­liche Altersvorsorge
  • Ein kolle­giales und wertschät­zendes Arbeitsumfeld
  • Flexible Arbeits­zeiten nach Gleitzeitmodel
  • Möglichkeit zur mobilen Arbeit
  • Möglichkeit zu stellen­be­zo­genen Weiterbildungen
  • Ein BVG-Firmen­ticket

Für die Stiftung für Kultu­relle Weiter­bildung und Kultur­be­ratung hat eine diskri­mi­nie­rungs­kri­tische Arbeits­um­gebung hohe Priorität. Wir streben an, die gesell­schaft­liche Vielfalt (Diver­sität) der Stadt auch innerhalb des Teams wider­zu­spiegeln. Wir begrüßen deshalb ausdrücklich Bewer­bungen von Personen mit Diskri­mi­nie­rungs- und Margi­na­li­sie­rungs­er­fahrung (z.B. Personen mit Behin­derung oder Personen mit Rassis­muser­fah­rungen).
Gerne kommen wir mit Ihnen darüber ins Gespräch, was wir tun können, um noch vorhandene Barrieren abzubauen. Wir bieten die Möglichkeit zur macht­kri­ti­schen Super­vision und veran­stalten regel­mäßig Weiter­bil­dungen zu Antidis­kri­mi­nierung. Es gibt bei uns eine AGG-Beschwer­de­stelle sowie Beratungs­struk­turen.
Das Berliner Landes­gleich­stel­lungs­gesetz findet Anwendung. Wir fördern aktiv die Gleich­stellung aller Mitarbeiter*innen.

Über uns
Seit 2020 ist die Stiftung für Kultu­relle Weiter­bildung und Kultur­be­ratung (SKWK) das gemeinsame Dach für drei Initia­tiven, die für mehr Chancen­ge­rech­tigkeit in der Berliner Kultur­land­schaft eintreten und den gesell­schaft­lichen und kultur­po­li­ti­schen Diskurs zu diesem Thema aktiv mitge­stalten. Ziel unserer Tätigkeit ist es, den Kultur­be­reich in Bezug auf Programm, Personal, Publikum und seinen Zugängen genauso divers zu entwi­ckeln wie unsere demokra­tische Gesell­schaft es bereits ist.

Diversity Arts Culture
Diversity Arts Culture fördert Diver­sität, indem es Kultur­in­sti­tu­tionen und ‑verwaltung berät, Kultur­schaf­fende quali­fi­ziert, von Diskri­mi­nierung betroffene Kultur­schaf­fende empowert und die Erhebung von Gleich­stel­lungs­daten beauftragt.

Institut für Kultu­relle Teilha­be­for­schung (IKTf)
Das IKTf liefert Forschungs­daten und ‑berichte auf deren Basis Kultur­ein­rich­tungen, Kultur­po­litik und ‑verwaltung Strategien für Kultu­relle Teilhabe entwi­ckeln können.

Kultu­relle Bildung
Der Arbeits­be­reich Kultu­relle Bildung besteht aus dem Berliner Projekt­fonds Kultu­relle Bildung, dem Berliner Projekt­fonds Urbane Praxis, Veran­stal­tungs- und Quali­fi­zie­rungs­pro­grammen sowie der digitalen Community-Plattform Kubinaut. Im Zentrum stehen die Förderung und Vernetzung von Projekten mit aktiver Betei­ligung von Kindern, Jugend­lichen und jungen Erwachsenen.

Ihre Bewerbung
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Anschreiben, tabel­la­ri­schem Lebenslauf und relevanten Zeugnissen – vorzugs­weise als zusam­men­hän­gende PDF-Datei – bis zum 15. August 2021 an: jobs@stiftungkwk.berlin.
Die Vorstel­lungs­ge­spräche finden voraus­sichtlich in der 34. KW 2021 (ab 23.08.2021) statt.

Durch die Covid-19-Pandemie und die Urlaubszeit ist unser Büro nur unregel­mäßig besetzt. Bitte richten Sie deshalb etwaige Rückfragen zur Stelle oder zum Prozess ausschließlich per Mail an: jobs@stiftungkwk.berlin. Bei Bedarf rufen wir Sie dann gerne zurück.
Für Rückfragen zum Thema Barrie­re­si­tuation können Sie sich gerne an Carolin Huth wenden: huth@diversity-arts-culture.berlin oder T +49 (0)30 3030444–27 (montags und mittwochs 14:00–16:00 Uhr)

Daten­schutz:
Wir verar­beiten Ihre Daten auf der Basis von Art. 6 Abs. 1 lit. b EU-DSGVO, die Sie uns im Rahmen Ihrer Bewerbung übersandt haben, um zu prüfen, ob Ihre fachlichen Quali­fi­ka­tionen für die ausge­schriebene Stelle geeignet sind. Wir nutzen Ihre Infor­ma­tionen lediglich für das Bewer­bungs­ver­fahren und überführen diese bei einem Vertrags­schluss in Ihre Perso­nalakte. Falls es nicht zu einer Überein­kunft kommen sollte, werden Ihre Infor­ma­tionen spätestens sechs Monate nach Besetzung der Stelle gelöscht. Wir werden Ihre Bewerber*innen-Informationen für keine anderen Zwecke verwenden als für die Durch­führung des Bewer­bungs­ver­fahrens. Sie können uns die weitere Speicherung Ihrer Daten im Wege einer Einwil­ligung gestatten, wenn sie für spätere Stellen­aus­schrei­bungen genutzt werden sollen. In diesem Falle teilen Sie uns dies bitte mit.