Diversity Arts Culture

Wer arbeitet im Berliner Kultur­be­trieb? Wer ist Chef, wer macht nur schlecht bezahlte Jobs? Wie viele Ausstel­lungen in Berliner Museen zeigten in den letzten Jahren Werke von Frauen? Und von Frauen of Color oder Frauen mit Behin­derung? Wer ist unter­re­prä­sen­tiert im Kulturbetrieb?

Berlin ist divers. Doch diese gesell­schaft­liche Vielfalt spiegelt sich noch nicht angemessen im Berliner Kultur­be­trieb wider. Das will Diversity Arts Culture ändern.

Diversity Arts Culture ist die Konzep­tions- und Beratungs­stelle für Diver­si­täts­ent­wicklung im Berliner Kultur­be­trieb. Das Projekt wurde 2017 von der Berliner Senats­ver­waltung für Kultur und Europa gegründet, um einen diver­si­täts­ori­en­tierten Struk­tur­wandel anzuregen und zu fördern, das heißt gleich­be­rech­tigte Zugangs­mög­lich­keiten für alle Menschen zu Kunst und Kultur zu schaffen und Diskri­mi­nie­rungen im Kultur­be­trieb abzubauen. 

Was wir machen

Wir beraten Kultur­in­sti­tu­tionen zu Diver­si­täts­fragen. Wir entwi­ckeln Weiter­bil­dungs­an­gebote für Kultur­schaf­fende, in denen wir Diver­si­täts­kom­petenz vermitteln, und stärken Künstler*innen und Kultur­schaf­fende, die im Kultur­be­trieb Ausschlüsse erfahren. Außerdem beraten wir die Kultur­ver­waltung in ihrer diver­si­täts­ori­en­tierten Ausrichtung und beauf­tragen die Erhebung von Gleich­stel­lungs­daten für den Berliner Kulturbetrieb.

Auf unserer Webseite infor­mieren wir über unsere Angebote, erklären in einem multi­me­dialen Wörterbuch Begriffe aus der Diver­si­täts­ent­wicklung und bieten in unserem Magazin zahlreiche Ressourcen zum Selbst­studium sowie Inter­views und Artikel, die die kreative Seite der Diver­si­täts­ent­wicklung zeigen. 

Zu den Ansprechpartner*innen

Zur Website

Weitere Infor­ma­tionen:

Vier Illustrationen (links oben nach rechts unten): 1. 1. Empowerment: Zwei Personen stehen auf einer Wippe, eine dritte steigt auf einen Laptop, um auf die Wippe zu kommen. 2. Marginalisierung: Eine Person springt mit Hilfe eines Sprungtuchs, das von vielen marginalisierten Kulturschaffenden gehalten wird in die Luft. Sie hält einen Fächer mit dem Wort Privileg in der Hand. 3. Community: eine Gruppe von unterschiedlichen Menschen kümmert sich um eine Pflanze. 4. Intersektionalität: verschiedene Gegenstände wie eine Brille, ein Gehstock, ein T-Shirt mit einem Regenbogen stehen für verschiedene Diskriminierungserfahrungen.
© Diversity Arts Culture, Illus­tra­tionen: El Boum